Jubiläumsbeitrag Mai 2019: Interview mit Peter Uhl, SEC-Experte in zweiter Generation

Peter Uhl ist seit Dezember 2017 registrierter SEC-Experte und einer der ersten Experten in zweiter Generation. Bereits sein Vater, Josef Uhl, hat zwischen 1997 und 1999 im Bereich der Mechanik sechs SEC-Einsätze in Chile und Peru geleistet. In Erinnerung an seinen Vater, welcher im November 2018 verstorben ist, hat Nicole Luis vom SEC ein Interview mit Peter Uhl geführt.

SEC: Herr Uhl, wie haben Sie die SEC-Einsätze Ihres Vaters als Sohn miterlebt? An welche Erzählungen können Sie sich erinnern?

Peter Uhl: Zu der Zeit, als mein Vater SEC-Einsätze geleistet hat, war ich selber schon rund 40 Jahre alt und Vater. Ich habe die Einsätze also eher aus der Ferne miterlebt. Doch jedesmal, wenn ich einen Besuch bei meinen Eltern machte, war irgendein Einsatz ein Thema. Er und meine Mutter waren zwischen 1993 und 1999 auch noch in Jordanien und in Mali. Dies jedoch nicht für das SEC. Es war für beide eine Herzensangelegenheit und es war äusserst spannend, ihnen zuzuhören. Dies war mitunter auch ein Grund, warum ich mich entschieden habe, mich auch für das SEC zu engagieren.

SEC: Was sind Ihre Beweggründe, selbst als SEC-Experte tätig zu sein?

Peter Uhl: Ich habe im Leben vieles (im Beruf und in anderen Bereichen) erlebt und habe dabei einen reichen Rucksack an Erfahrungen gesammelt. Ich möchte andere davon profitieren lassen und ich bin überzeugt, den einen oder anderen Beitrag zu einer Verbesserung (irgendwelcher Art) geben zu können.

SEC: Kennen Sie das Lebensmotto Ihres Vaters?

Peter Uhl: Ich habe mir den Lebenslauf meines Vaters angeschaut, mit meiner Mutter besprochen und wir würden es wie folgt zusammenfassen: Sepp hat im Leben viel Gutes und ebenso viel Grosszügigkeit erfahren. Aus Dankbarkeit wollte er das zurückgeben, was er geben konnte.

SEC: Und was ist Ihr Lebensmotto?

Peter Uhl: Ich bin überzeugt, dass wenn du gibst, du es zehnfach zurückbekommst.

SEC: Welche Unterschiede sehen Sie zwischen früher und heute?

Peter Uhl: Dies ist in Bezug auf die SEC-Einsätze schwierig zu sagen, da ich selber noch keinen Einsatz leisten konnte. Ganz allgemein im Leben stelle ich jedoch fest, dass durch die fortschreitende Vernetzung und Digitalisierung Wissen einfacher transferiert werden kann. Dies ist sicherlich eine Chance für gewisse Länder, bringt aber auch Nachteile mit sich, welche beachtet werden müssen.

SEC: Besteht zwischen Ihnen oder Ihrer Mutter noch Kontakt zu Kunden, die Ihr Vater unterstützt hat? Oder zu Ländern, in denen Ihr Vater damals war?

Peter Uhl: Meine Mutter hat noch Kontakt mit einzelnen Personen. Ich meinerseits habe keinen.Ich persönlich habe noch Kontakt mit Personen aus der Zeit, als ich als Kind die ersten 10 Jahre in Ecuador gelebt habe. 

SEC: Vielen Dank, Herr Uhl, für dieses interessante Interview. Wir wünschen Ihnen alles Gute.

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